Der Mega-Favorit startet: "Besonderes Gefühl" für Sinner
Es war vermutlich eine der schmerzhaftesten, und ganz sicher die spektakulärste Niederlage in der bisherigen Karriere des Jannik Sinner: Die Fünfsatzpleite nach einem epischen Finale gegen Carlos Alcaraz im Endspiel der French Open 2025. Ein Jahr später ist Sinner zurück in Paris, als großer Favorit und trotz der bitteren Erinnerungen voller positiver Emotionen.
Es sei ein "besonderes Gefühl" gewesen, wieder den Court Philippe-Chatrier zu betreten, sagte Sinner nach einer kleinen Trainingseinheit und vor seinem Auftakt gegen den Franzosen Clément Tabur am Dienstagabend (nicht vor 20.15 Uhr/Eurosport): "Es ist ein ganz besonderes Turnier für mich, und es wird von Jahr zu Jahr besser. Letztes Jahr waren wir sehr nah dran. Aber die Stimmung und die Verbindung zum Publikum waren sehr schön."
Trotz dreier Matchbälle hatte Sinner im vergangenen Jahr verloren, nun ist er zurück, um seinen Karriere-Grand-Slam - den Sieg bei allen vier Major-Turnieren - zu vervollständigen. "Natürlich denke ich zurück an das, was passiert ist, aber es sind immer noch sehr positive Gefühle", sagte Sinner, der sich zuletzt in absoluter Topform präsentiert hatte und immer wieder auch Alexander Zverev besiegte.
In Rom gewann der Südtiroler sein sechstes Masters in Serie nach den Triumphen in Paris (2025) sowie Indian Wells, Miami, Monte Carlo und Madrid in diesem Jahr. Sinner startet - in Bezug auf Wettquoten - als einer der größten Favoriten der Grand-Slam-Geschichte in das Turnier. Natürlich auch deshalb, weil sein großer Rivale Alcaraz wegen einer Handgelenksverletzung nicht mit dabei ist.
C.Kalama--HStB