WM-Viertelfinale: Lange warnt vor Belgien-Star Meesseman
Basketball-Bundestrainer Olaf Lange hat vor dem WM-Viertelfinale gegen Europameister Belgien vor dessen Superstar Emma Meesseman gewarnt. "Ich weiß gar nicht, ob man die komplett kontrollieren kann", sagte Lange am Mittwoch im Teamhotel in Berlin. Seine Mannschaft werde am Donnerstag (17.45 Uhr/ProSieben MAXX und MagentaTV) versuchen, Meessemans "Wirksamkeit einzudämmen."
Der 54-Jährige mahnte derweil: "Aber es ist auch wichtig, dass andere nicht scoren. Emma ist ja sehr teamorientiert, die wirft ja nicht jedes Mal auf den Korb, wenn sie den Ball bekommt. Sie bewegt den Ball auch viel." Lange hatte die heute 33-Jährige vor einiger Zeit in Russland und in der vergangenen Spielzeit als Co-Trainer des WNBA-Klubs New York Liberty betreut.
Meesseman hatte Belgien 2023 und 2025 zum EM-Titel geführt, beide Male erhielt sie die Auszeichnung für die wertvollste Spielerin des Turniers. Bei der Europameisterschaft im Vorjahr hatten die Belgierinnen Deutschland in der Runde der letzten Acht ausgeschaltet. Lange kennt derweil auch das übrige belgische Team ausgezeichnet, beispielsweise arbeitet er aktuell mit Aufbauspielerin Julie Allemand in seiner Rolle als Assistenzcoach von Toronto Tempo zusammen.
"Sie sind schon sehr routiniert und auch klarer Favorit. Aber wenn wir vor allem aus dem ersten Spiel gegen Spanien lernen, einen besseren Start haben und in der Verteidigung sehr solide sind, können wir in der zweiten Halbzeit etwas reißen. Wir müssen uns auf jeden Fall nicht verstecken", sagte Lange. Gegen Vize-Europameister Spanien waren die Deutschen im Auftaktspiel der Gruppenphase von Beginn an unterlegen gewesen, letztlich setzte es eine 53:83-Niederlage.
U.Kawena--HStB