Honolulu Star Bulletin - Zerstörter Zaun am Flughafen Leipzig: Vorfall bleibt nach Polizeieinsatz Rätsel

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Zerstörter Zaun am Flughafen Leipzig: Vorfall bleibt nach Polizeieinsatz Rätsel
Zerstörter Zaun am Flughafen Leipzig: Vorfall bleibt nach Polizeieinsatz Rätsel / Foto: Ronny Hartmann - AFP/Archiv

Zerstörter Zaun am Flughafen Leipzig: Vorfall bleibt nach Polizeieinsatz Rätsel

Wegen eines zerstörten Zauns war die Polizei am Sonntag stundenlang am Flughafen Leipzig im Einsatz. "Mit hoher Wahrscheinlichkeit" habe ein Fahrzeug den Zaun durchbrochen, teilten die Beamten in der sächsischen Stadt am Sonntag mit. Verdächtiges wurde trotz des Einsatzes eines Polizeihubschraubers und Drohnen bis zum späten Nachmittag nicht gefunden. Im August war der Flughafen in die Schlagzeilen geraten, als dort eine mit Sprengstoff beladene Drohne entdeckt wurde.

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Der Schaden am Sicherheitszaun wurde den Angaben zufolge am späten Samstagabend festgestellt. Die Nordpiste des Airports wurde gesperrt, der Flugbetrieb dort eingestellt. Die Südpiste blieb aber offen, wie die Polizei ausführte. Flüge konnten weiter starten oder landen. Bundes- und Landespolizei durchsuchten das Flughafengelände.

Die Beamten fanden aber keine Menschen, die sich unberechtigt dort aufhielten, und auch keine verdächtigen Gegenstände. Die Nordpiste wurde am Nachmittag wieder für den Flugbetrieb freiggegeben.

Der Flughafen gilt als Umschlagplatz für militärische Hilfslieferungen an die Ukraine. Auf dem Gelände stehen russische und ukrainische Flugzeuge. Die russischen Antonow-Frachtmaschinen dürfen wegen der EU-Sanktionen nicht mehr fliegen und können nicht bewegt werden, wie ein Flughafensprecher bestätigte.

Sie stünden im Nordbereich. Dort sei auch der beschädigte Zaunabschnitt, beides liege aber nicht unmittelbar beieinander. Die ukrainischen Antonow-Flugzeuge dagegen seien im Südbereich. Dieser ist von dem Vorfall nicht betroffen.

Anfang August scheiterte an dem Flughafen offenbar ein Anschlagsversuch mit einer Sprengstoffdrohne. Diese war in der Nähe von ukrainischen Frachtflugzeugen gefunden worden. Die Bundesregierung macht Russland verantwortlich und kündigte neue Strafmaßnahmen an. Moskau weist die Vorwürfe zurück. Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe übernahm die Ermittlungen in dem Fall vom August.

L.Moana--HStB