"Olympische Werte verraten": Ukraine reagiert auf IPC-Entscheid
Der ukrainische Sportminister Matwij Bidnyj hat nach Erteilen der formalen Starterlaubnis für russische und belarussische Sportler unter eigener Flagge bei den Paralympics 2026 schwere Vorwürfe erhoben. Einen Start ukrainischer Athleten im kommenden März ließ er ausdrücklich offen. Die Ereignisse vom Samstag verdeutlichten, "warum die Integrität und die Fähigkeit einiger Sportorganisationen, autonom zu handeln, zunehmend infrage gestellt" würden, teilte der 45-Jährige auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP mit.
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Elversberg bleibt oben: Stange trifft spät
Die SV Elversberg bleibt in der 2. Fußball-Bundesliga Tabellenführer Darmstadt 98 auf den Fersen. Das Team von Trainer Vincent Wagner gewann nach einem Last-Minute-Tor gegen Bundesliga-Absteiger Holstein Kiel glücklich mit 1:0 (0:0). Die SVE bleibt nach dem fünften Saisonsieg Zweiter.
WeiterlesenErneuter Vorfall: Drohnensichtung über größtem Luftwaffenstützpunkt Dänemarks
Die Reihe mysteriöser Drohnensichtungen reißt nicht ab: Nach mehren Vorfällen seit Wochenbeginn wurden in Dänemark nach Polizeiangaben nahe und über der Militärbasis Karup, dem größten Stützpunkt der dänischen Luftwaffe, am Freitagabend mehrere Stunden lang ein bis zwei Drohnen gesichtet. Auch bei diesen Flugkörpern blieb deren Herkunft zunächst ungeklärt. Russland übte derweil scharfe Kritik an den EU-Plänen zum Aufbau eines gemeinsamen Drohnenwalls.
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Dobrindt geht von erhöhter Bedrohung durch Drohnen in Deutschland aus
Nach den Drohnenvorfällen in Schleswig-Holstein hat Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) von einer erhöhten Bedrohungslage in Deutschland gesprochen. Bei dem Vorfall in der Nacht zu Freitag seien "Drohnenschwärme über Schleswig-Holstein festgestellt" worden, sagte Dobrindt am Samstag bei einem Pressestatement im Bundesinnenministerium. "Es gibt eine Bedrohung, die durchaus auch als hoch eingestuft werden kann." Diese sei eine "abstrakte, aber im Einzelfall ist sie dann natürlich auch wieder sehr konkret". Grundsätzlich gebe es bei Drohnenüberflügen einen "Spionageteil, der offensichtlich damit verbunden ist".
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Israelischer Ex-Geheimdienstchef Ajalon: Berlin sollte Palästinenserstaat anerkennen
Der ehemalige Chef des israelischen Inlandsgeheimdienstes Schin Bet, Ami Ajalon, hat Deutschland zur Anerkennung eines Palästinenserstaates aufgerufen. Die Anerkennung eines Staates Palästina würde Hoffnung machen, sagte der im Jahr 2000 aus dem Amt geschiedene Ajalon im "Interview der Woche" des Deutschlandfunks. Schließlich bestehe der einzige Weg, die islamistische Hamas zu besiegen, darin, eine Realität von zwei Staaten zu schaffen.
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Dobrindt will Bundeswehr Drohnenabschuss erlauben - Vorfälle in Schleswig-Holstein
Nach mehreren Vorfällen mit Drohnen in Deutschland und Europa erwägt die Bundesregierung, der Bundeswehr unter bestimmten Voraussetzungen deren Abschuss zu erlauben. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) plant laut "Bild"-Zeitung vom Samstag ein entsprechendes Gesetz, das die Kompetenzen bei Überflügen mit den unbemannten Flugobjekten regelt. Derweil wurden aus Schleswig-Holstein in der Nacht zum Freitag mehrere Drohnenüberflüge gemeldet. Das Bundesinnenministerium kündigte eine engere Zusammenarbeit von Bund und Ländern an.
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Polizei: Drohnen über Dänemarks größtem Militärstützpunkt Karup gesichtet
Die dänischen Behörden haben einen erneuten Drohnen-Vorfall gemeldet. Über dem größten Militärstützpunkt des Landes seien am Freitagabend ab etwa 20.15 Uhr mehrere Stunden lang ein bis zwei nicht identifizierte Drohnen gesichtet worden, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP am Samstag mit Blick auf die Militärbasis Karup. Demnach war unklar, woher der oder die Flugkörper kamen.
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DBS zur Russen-Rückkehr bei Paralympics: "Schwer verständlich"
Vizepräsident Karl Quade vom Deutschen Behindertensportverband (DBS) sieht die Starterlaubnis für russische und belarussische Sportler unter eigener Flagge bei den Paralympischen Spielen 2026 zutiefst kritisch. "Für uns ist das schwer verständlich. Das ist eine Entscheidung, die wir allenfalls respektieren können, aber die Beschlüsse waren eindeutig", sagte Quade dem SID nach der Zulassung der aufgrund des Ukraine-Krieges zuletzt teilweise suspendierten Nationalen Paralympischen Komitees beider Länder.
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Ex-SPD-Chef Müntefering kritisiert Bürgergeld: "Ich hätte es nicht gemacht"
Der ehemalige SPD-Chef Franz Müntefering hat seine Partei bei den anstehenden Reformen des Sozialstaats zu Mut aufgefordert und bei Rente und Bürgergeld Korrekturen angemahnt. "Langfristig können Sozialreformen der SPD nur helfen", sagte Müntefering der "Süddeutschen Zeitung" vom Samstag. "Bevor der Wagen in den Graben fährt, muss man auch lenken", sagte Müntefering weiter mit Blick auf langfristige Finanzierungsprobleme des Sozialstaats.
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Nach jahrelangem Streit wieder Ölexporte aus irakischer Kurdenregion
Nach zweijähriger Unterbrechung und Einnahmeausfällen in Milliardenhöhe hat der Irak am Samstag seine Erdölexporte aus der autonomen Kurdenregion wieder aufgenommen. Der Chef der staatlichen irakischen Ölgesellschaft Somo, Ali Nisar, bestätigte der Nachrichtenagentur AFP, dass nun wieder Öl aus dem Kurdengebiet durch die Pipeline zwischen dem Irak und der Türkei fließe.
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