Merz sieht "radikale" Änderung der US-Außenpolitik
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sieht eine radikale Änderung in der Außenpolitik des Verbündeten USA. Die Welt erlebe derzeit eine "radikale Neuordnung der Außen- und Sicherheitspolitik der USA", sagte Merz am Donnerstag in seiner Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Es entwickle sich eine neue Welt der Großmächte, "die auf Macht, auf Stärke und - falls es soweit kommt - auch auf Gewalt basiert", fügte er hinzu. "Eine Welt, in der nur Macht zählt, ist ein gefährlicher Ort."
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Polen scheitert mit Klage gegen Kürzung von EU-Mitteln an Europäischem Gerichtshof
Polen ist vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) erfolglos gegen die Kürzung von EU-Mitteln vorgegangen. Ein 2021 vorübergehend verhängtes und nicht gezahltes Zwangsgeld fällt nicht rückwirkend weg, wie der EuGH am Donnerstag in Luxemburg entschied. Zugrunde lag ein Rechtsstreit wegen des Braunkohletagebaus Turow im polnisch-tschechischen Grenzgebiet. (Az. C-554/24 P)
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Präsidialbüro: Selenskyj trifft Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist nach Angaben seines Büros beim Weltwirtschaftsforum in Davos eingetroffen. Um 13.00 Uhr sei ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump geplant, erklärte Selenskyjs Sprecher Sergyj Nykyforow am Donnerstag. Zudem werde der ukrainische Staatschef um 14.30 Uhr eine Rede vor dem Weltwirtschaftsforum halten. Trump hatte am Vortag sein Gespräch mit Selenskyj bereits angekündigt.
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Promotionsquote: Studienfach Chemie führt mit 80 Prozent
Das Studienfach Chemie hat in Deutschland im Jahr 2024 die höchste Promotionsquote aller Fächer erreicht. Rechnerisch führten rund 80 Prozent der Masterabschlüsse später zu einer Promotion, wie das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) am Donnerstag in Gütersloh mitteilte. In Biologie und Medizin lag die Quote jeweils bei 71 Prozent. Deutlich niedriger war sie in Ingenieurfächern wie Maschinenbau mit 24 Prozent oder Elektrotechnik mit 21 Prozent.
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WM-Boykott? Kimmich verweist auf Politik
Joshua Kimmich will die Debatten abseits des Fußballs vor der WM 2026 möglichst ausblenden. "Ich nehme nicht mehr teil an der politischen Diskussion", sagte der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft nach dem Champions-League-Spiel des FC Bayern gegen Union Saint-Gilloise (2:0) mit einem Schmunzeln über die aufkommenden Rufe nach einem Boykott des Turniers in den USA, Mexiko und Kanada.
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Beltz "geknickt" nach DTB-Schlappe: "Hat nicht gereicht"
Bundestrainer Torben Beltz hat enttäuscht auf das insgesamt schwache Abschneiden der deutschen Tennisfrauen bei den Australian Open reagiert. "Natürlich sind wir ein bisschen geknickt, dass nach der zweiten Runde alle Deutschen draußen sind", sagte Beltz am Donnerstag in Melbourne. Zuvor war Laura Siegemund als einzige Zweitrundenden-Teilnehmerin an der Qualifikantin Maddison Inglis aus Australien gescheitert.
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Mehr als 20 Jahre lang Kinder in Asien missbraucht: Anklage in Hessen
Die Staatsanwaltschaft im hessischen Limburg hat einen 77 Jahre alten Mann angeklagt, der mehr als 20 Jahre lang vor allem in Asien Kinder und Jugendliche schwer sexuell missbraucht haben soll. Wie die Anklagebehörde und das hessische Landeskriminalamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilten, liegen die Tatorte der Missbrauchstaten in 13 verschiedenen Ländern. Die Anklage gegen den seit September in Untersuchungshaft sitzenden Mann sei zum Amtsgericht Wetzlar erhoben worden.
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Kühe brechen durch Stallboden ein: Feuerwehr rettet Tiere aus Güllegrube
Im niedersächsischen Aurich hat die Feuerwehr mit erheblichem technischen Aufwand zwei Kühe aus einer metertiefen Güllegrube gerettet. Die Tiere brachen am Mittwoch durch die Bodenplatten eines Stalls und stürzten in die darunter liegende Güllegrube, woraufhin Landwirte einen Notruf absetzten, wie die Feuerwehr Aurich am Abend mitteilte.
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Grönland-Streit: EVP-Chef Weber begrüßt Zeichen der Entspannung aus Davos
Der Chef der Europäischen Volkspartei (EVP) im EU-Parlament, Manfred Weber, hat die von US-Präsident Donald Trump im Streit um Grönland verkündete vorläufige Einigung mit der Nato begrüßt. "Die Botschaften aus Davos sind sicher zunächst mal auf Entspannung angelegt, und das ist gut, dass wir keine Eskalation erleben", sagte der CSU-Politiker am Donnerstag im ZDF-"Morgenmagazin". Es werde "keine Einverleibung" Grönlands in die USA geben, wie Trump dies ursprünglich angekündigt habe.
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Krankenstand: Hausärzte kritisieren Online-Krankschreibungen gegen Geld scharf
In der Debatte über den Krankenstand in Deutschland haben Hausärzte die Möglichkeit der Online-Krankschreibung gegen Geld als unseriös kritisiert und strengere Regeln dafür gefordert. "Während sich Hausarztpraxen an klare Regeln halten, wird es kommerziellen Anbietern ermöglicht, schnelles Geld mit Pseudo-Attesten zu machen", sagte der Vorsitzende des Hausärztinnen- und Hausärzteverbands, Markus Beier, der "Rheinischen Post" vom Donnerstag. Damit müsse Schluss sein.
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